Impressionisten heißen die Vertreter einer Richtung der franz. Malerei, welche nicht lange vor 1870 zuerst aufgetaucht ist. Sie wollen die unbe— dingte Rückkehr zur Natur, auch insofern, als sie die Malerei in freier Luft (nicht im Atelier) verlangen. Ihr Streben ist darauf gerichtet, den Eindruck (impression) festzuhalten, welchen die farbige Oberfläche eines Gegenstandes auf das Auge ausübt, und alle verschwimmenden und verschwebenden Töne wieder— zugeben, welche die Luft zu verschiedenen Tages— zeiten unter dem Einfluß des wechselnden Lichts annimmt. Die bedeutendsten J. sind: Manet, Claude Monet, Pissaro, Renoir, Bertha Morisot, Sisley, Degas, Caillebotte, Boudin und Legros. Vgl. Duret, «Les peintres impressionisteso (1878).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 557Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei