Irapuato, Flecken im merik. Staate Guanajuato, 50 km im SSW. von Guanajuato, an der Eisenbahn von Mexiko nach Guadalajara, in 1797m Höhe, mit 10000 E. ravati, Fluß des Pendschäb (s. d.). rawadi oder Jrawaddi, einer der bedeutendsten Ströme Hinterindiens, mit einem Laufe von 1716 km eund einem Flußgebiete von 380560 akm, entspringt unter 28 5 nördl. Br. und 9758 östl. L. (von Greenwich) aus zwei Hauptquellen in dem südl. Abhange des Pat-koi, einer Verlängerung des Alpengebirges Nun-ling, welches sich an das östl. Ende des Himalaja anschließt. Beide Quellarme des J. treten bald zusammen, derselbe fließt alsdann in südl. Richtung bis Bamo, wo er sich, nach Aufnahme des Taping, gegen W. wendet, aber bald wieder gegen S. biegt und bis zu den Städten Amarapura (s. d.) und Ava (s. d.) auf seinem linken Ufer, huch hen welchen er den Mjit-nge aufnimmt, diese Richtung beibehält. Hierauf wendet er sich wieder gegen W., später aber, nachdem der Khyen-dween, sein beträchtlichster, gleichfalls in dem Pat-koigebirge entspringender Nebenfluß, sich rechts in ihn ergossen hat, mit einer zweiten Biegung nach S., um fortan in dieser Richtung, mit leichten Krümmungen abwechselnd gegen O. und gegen W., dem Meerbusen von Bengalen zuzustrmen. Kurz oberhalb der Stadt Meaday betritt der J. die Provinz Pegu von Britisch-Birma Conversations-Lexikon. 13. Aufl. IX. und durchfließt dieselbe, fast genau in ihrer Mitte, in der Länge von 420 km. Die Deltabildung des J. beginnt 144 km unterhalb der Stadt Prome indem derselbe sich in einen östlichen, als Flu von Rangun oder Sirian in den Golf von Martaban mündenden, und einen westl. Hauptarm spaltet, welcher letztere als Basseinfluß in den Meerbusen von Bengalen fließt. Dieser Arm ist in seinen untersten 60 km für die größten — und weitere 100 km noch für solche von 300 t befahrbar. Zwischen diesen Hauptarmen ergießen sich noch mehrere schwächere, mit ihnen in Verbindung stehende Nebenarme, wie der Pjamelan, J., Dallo und Lan, in das Meer. Der J., die eigentliche Lebensader von Birma und der Hauptverkehrsweg daselbst, an welchem auch alle größern Städte liegen, ist für die Schiffahrt außerordentlich bequem und bis Bamo (s. d.) für Dampfschiffe, von dort aber, wenigstens in der Regenzeit, bis zur Grenze von Hun:nan noch für größere Prauwen befahrbar. In neuester Zeit sind große Eindeichungen angelegt und werden noch fortgesetzt, um das Heraustreten des über seine Ufer, soweit derselbe engl. Gebiet durchströmt, möglichst unschädlich zu machen.