Isolenis KR. Br., Zartried, zur Familie der Cyperngräser gehörige, außerordentlich zahlreiche Gattung mit meist vielblütigen Ahren und dachziegeligen, gleichartigen Schuppen, dreispaltigem, abfallendem Griffel und meist dreieckigen Samen (Rüßchen). Wegen ihres eleganten Wuchses werden vorzugsweise zwei Arten geschätzt und in Gewächshäusern und Stuben kultiviert: I. gracilis NVees aus Ostindien, mit fadenförmigen, dreikantig zusammengedrückten Halmen und gehäuften einfachen oder mehrfach zusammengesetzten Ahrchen, und I. pygmaea Anth., in Südeuropa, Chile, zeru u. s. w. einheimisch, mit vasenbildenden, fadenförmigen Halmen und einzelnen, elliptischen, stumpfen Ahrchen. Beide Riedgräser sind als Einfassung von Blumentischen und sonstigen Gruppierungen mit Vorteil zu benutzen. Sie wachsen in jedem nahrhaften Boden, verlangen aber viel Wasser und werden deshalb besser durch stets mit Wasgefüllte Untersetzer getränkt. Man kann sie jeerzeit durch Teilung der Stöcke vermehren. solieren (frz.; vom ital. isola, Insel), absondern, trennen, heißt in der Lehre von der Clektricität einen Körper durch schlechte Leiter oder sog. Nichtleiter der Elektricität von der Verbindung mit dem Erdboden und andern Leitern absondern und somit verhindern, daß die Elektricität, die man — mitteilt, sich von ihm auf diese verbreitet. (S. Elektrieität.) lwissenschaft. Nalen Sprachen, s. unter Sprachsolierhaft, s. Einzelhaft. ö soliermasse heißt in der Maschinentechnik die zur Umhüllung von Dampfröhren etc. dienenden, die Wärme schlecht leitenden Materialien. (S. unter Dampfleitung, Bd. IV, S. 8155.) „Isolierschemel (frz. tabouret Clectrique, isolatoir; engl. isolating-stool), ein bei Versuchen mit der Clektrisiermaschine dienender Schemel, auf welchen die zu elektrisierende Person tritt und der durch Glas⸗ oder Porzellanfüße (welche die Elektricität nicht leiten) von der Erde isoliert ist.