Joseph, der Gatte der Maria (. d.) und Vater r esu, war ein Zimmermann zu Nazareth in Ga-k ilda. Die ältesten Geschlechtsregister Jesu machen ihn zu einem Nachkommen Davids und setzen die r natürliche Erzeugung Jesu in rechtmäßiger Che voraus. Als aber die Sage von der jungfräulichen fl Geburt Jesu, die sich schon bei Matthäus und Lukas ndet, aufgekommen war, galt J. nur noch als der erlobte Marias und Pflegevater Jesu. Aus demelben dogmatischen Interesse bildete sich später die einung, er habe auch nach Jesu Geburt mit Maria keinen ehelichen Umgang gepflogen, sondern dieselbe erst als 80jähriger Greis und als Vater von sechs Kindern, die er mit der Salome erzeugt, zum Weibe genommen. Dafür brachten die Juden die Sage auf, Maria habe mit einem Soldaten Panthera in Beziehung gestanden und so Jesum außer der Ehe geboren. Abenteuerliche Sagen über J. finden sich auch noch in der arabisch geschriebenen apokryphischen „MHistoria 40— sephi fabri lignarii. Sein Gedächtnis wird in der kath. Kirche 19. März gefeiert.