Adreßbücher oder Adreßkalender heißen Verzeichnisse der Bewohner einer Stadt, der Beamten eines Staats oder der Mitglieder gewisser Berufs-sund Gesellschaftsklassen. Viele A. stellen die Einwohner auch nach den verschiedenen Berufs- und Erwerbszweigen nlucher Hit geben übersichten über die Bewohner sämtlicher Häuser und enthalten die verschiedenartigsten Beigaben über die topogr., statist. und apminhtratiden erhältnisse der Stadt. In neuerer Zeit hat namentlich das Handelsinteresse eine Anzahl von A. hervorgerufen, die vorzugsweise nur diesem dienen. Hervorzuheben unter diesen ist das seit 1838 von O. A. Schulz in Leipzi Ur den deutschen Buchhandelo.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 161Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei