Akabäh (Hinabsteig, Steig) oder Akabet-el-Masrieh, türk.⸗arab. Hafenort und Kastell (Kalaat al-Akabah) östlich an der äußersten Spitze des Bahr el-A. oder Meerbusens von A., des nordöstl. Arms des Roten Meers und am Südende des Wadi el-Arabah (Araberthals), das gegen Norden zum Toten Meere führt. Der kleine ummauerte Ort ist Vereinigungspunkt der Pilger und Karawanen aus Agypten und Syrien und treibt einigen Handel. In der Nähe sind Reste der uralten Hafenstadt der Edomiter oder Idumäer im peträischen Arabien, Aila oder Alana (auch Elana, Ailath, Elath oder Eloth und noch bei den der Meeresa Alia oder Alan genannt), wonach der Meeresarm auch der Alanitische Meerbusen hieß. An der westl. Küste lag der Hafenort E ai Fletten wo König Salomon und später Jo awhat Flotten bauten, um in Verbindung mit den Phöniziern den bisher durch die Araber vermittelten Handel mit Ophir und Indien direkt anzuknüpfen.