Alexandrinischer Dialekt heißt der Dialekt der griech. Sprache, welcher sich seit den Zeiten der Ptolemäer (323 v. Chr.) in Alexandria durch Verbreitung der Umaar Kultur nicht sowohl als Schrift-, sondern als Umgangssprache allmählich ausbildete. Er unterschied sich vom attischen hauptsächlich durch macedon. Formen und Redewendungen. Von ihm ist die Sprache der sog. Septuaginta (s. d.), der wichtigsten griech. übersetzung des Alten Testaments, dann auch das hellenistische Idiom des Neuen Testaments. (S. Griechische Sprache.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 390Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei