Algonkinstämme bilden einen eigenen Sprachstamm, der mit keiner Sprache Nordamerikas zusammenhängt, und gehen, wie sich durch Vergleichung derselben untereinander darthun läßt, auf eine gegenwärtig nicht mehr existierende, in ihnen aufgegangene Ursprache zurück. Vgl. Eug. Vetromile, The Abenakis and their history o (Neuyork 1866); L. Adam, Esquisse d'une grammaire comparée des dialectes Cree et Chippewayy (Par. 1876); Waitz, Anthropologie der Naturvölkerv (Bd. 3, Lpz. 1862); Müller, «Der grammatische Bau der Algonkinspracheny (Wien 1867). lrithmus.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 415Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei