Ameisenlöwe (Myrmeleon) nennt man die Larve eines zu den rr und zwar zu der Inselts, der Platt ügler (Planipennia) gehörigen nsekts, das durch kurze, keulenförmige Fühlhörner unterschieden ist. Die Larve war schon den ältern Naturforschern bekannt und erhielt ihren Namen von der Nahrung, die meist in Ameisen besteht. Ihre Größe beträgt kaum 1 em, wovon die zwei großen, vorstehenden Kinnladen fast ebenso viel wegnehmen wie der ovale, etwas platte Leib. Kopf und Hrh sind sehr klein, die Füße kurz. Gleich den Krebsen geht der A. meist rückwärts. Um Beute zu machen, wühlt er sich an Aet Tai Stellen in sandigen Boden, wodurch eine rt Trichter entsteht, 15 dessen Grunde er mit welctetehe l Kinnladen den Insekten auflauert, welche sehr leicht in diese Falle rutschen. 565 ten, welche sich beim Fallen anklammern, wirft der A. mit einer schnellenden Bewegung des Kopfes Sand an. Die spitzen Kiefer Ind hohle Saugorgane; der ausgesogene Balg wird aus dem Trichter hinausgeworfen. Im Spätsommer verpuppt sich die Larve in einem Seidencocon, dessen Stoff aus dem zu einem Spinnorgan umgewandelten Mastdarm geliefert wird. Die Libelle, die ziemlich selten, grauschwarz und gelb gefleckt ist und vier fast gleiche, große und am Ende zugespitzte Flugel besitzt, erscheint im Frühjahre und lebt blos 2* fast nur der Fortpflanzung gewidmete Zeit.