Amöben Gbtr d. i. Wechselnde), mikroskopische and uud im (Rhizopoden), welche meist schalenlöos sind und im ganzen nur aus einem Klumpen tierischer Grundsubstanz (Protoplasma, Sarkode) bestehen, die aber bald mehr im Innern zu einem Kerne, bald mehr nach außen hin als unbestimmt sabßanr Hautschicht verdichtet ist. Die Grundsubstanz ist feinkörnig, und die Körnchen, welche das Licht schwächer oder stärker brechen, befinden Gen in beständiger Strömung innerhalb der weichen Grundmasse Weß verschiedenen Richtungen hin. Die belebten Wesen bewegen sich durch Substanziude de bald einfach, bald verästelt (sog. Scheinüße oder Pseudopodien), ernähren sich durch Einschmelzen der festen Nahrung in die weiche Masse ichen u vermehren sich durch Teilung und zeretzen sich leicht, wobei sie Blasen in der Masse auftreiben (Vakuolenbildung) und endlich zerfließen. Man findet sie in allen Gewässern am Boden kriechend und selbst unter Moosen und im Sande, hier aber mit Hild dicker und fester Rindenschicht. Je nach der Bildung dieser Rindenschicht, der Kerne, der Dicke und Gestalt der Scheinfüße unterscheidet man verschiedene Gattungen und Arten. Diese Wesen repräsentieren die niedersten Zustände der eformten organischen Substanz. — Amöboide ellen nennt man solche Rcher 2en des tierischen örpers, welche sich in ähnlicher Weise durch Körnchenströmung und Treibung von Fortsätzen selbständig fortbewegen und sogar wie die A. Stoffe unen Dahin gehören die weißen Blutkörperchen, die Eiterkörperchen, die Leukocyte u. s. w.