FeedAmol oder Amul
ErdkundeBrockhaus 1882

Amol oder Amul, Stadt in der pers. Provinz Masanderan, von r Rahe Armen des Heraz durchströmt, der in der Nähe aus den Bergschluchten tritt und gegen Norden in den rrent ießt, ist offen, und ihre Häuser liegen zerstreut. Sie zählt 10000 E., besitzt gute Bazars, aber wenig Handel, eine Brücke von 12 Bogen, viele Grab-Hecen pers. Altertümer und unter den umheriegenden Trümmern das Grabmal des hier 1378 gestorbenen Mir Burzuk oder Sejid Kuwameddin, der über A. und Sari herrschte und als Heiliger verehrt wurde. In den Gebirgen der Umgegend sind Eisenminen. A. ward 793 vom Haehse Harun al-Raschid erbaut, hatte 1034 angeblich 1 Mill. E. und war die Hauptstadt Ardaschirs von Taberistan, der 1242 starb; 1385 und 1392 ward A. von Timur erobert unter schrecklichem Blutbade gegen die ketzerischen Fedais (die Assassinen). A-molll (ital. la minore; frz. la mineur; engl. a minor), die erste der 12 Moll-Tonarten; sie besteht in ihrer abwärts Lwedere Tonleiter aus lauter ursprünglichen (d. h. weder erhöhten noch erniedrigten) Tönen, 20 also, wie C-dur, keine Vorzeichnung; s. unter Ton und Tonarten.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 568Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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