Antipathie (grch.), das Gegenteil von Sympathie (s. d.) „bezeichnet die Abneigung eines lebenden Wesen gegen andere Wesen oder Einflüsse, welche entweder durch eigene Erfahrung von der Schädlichkeit dieser Gegenstände gewonnen, ererbt und anerzogen ist oder auf besonderer Reizbarkeit des Nervensystems beruht. Der ererbte Widerwille hängt bei Tieren und Menschen mit dem Instinkte (s. d.) zusammen. Aus ihm erklärt sich die A. von Tieren und Menschen gegen gewisse Tiere und Pflanzen, deren r Eigenschaft sie selbst im Laufe i —i Lebens noch nicht erprobt haben können Menschen kommen hierzu eine Mengõ ů Mitteilung von andern überkommener, richtiger voder falscher Vorstellungen von der Schädlichkait-gewisser Erscheinungen. Die auf bem ogen gi lichen und der Götterwelt allgemeine Raee A. Stücke waren leicht und anmutig geschrieben; er soll 260 Komödien und darüber verfaßt haben. Dem Titel nach 6. fast 150 bekannt. Er starb um 330 v. Chr. A. Fragmente sind gesammelt und herausgegeben von Meineke in den (Comici Graecio (Bd. 3, Berl. 1843), danach (mit lat. Übersetzung) von Bothe (Par. 855 und von Meineke in der kleinern Ausgabe (Berl. 1857).