Anton (Clemens Theodor), König von Sachsen, 1827—36, geb. 27. Dez. 1755, lebte in völliger Zurück Gogenheit, beschtit mit Musik, in der er selbst als Komponist sich versuchte, und mit Genealogie, als der Tod seines Bruders Friedrich August J. (s. d.) ihn 5. Mai 1827 auf den Thron rief, wo er durch sein leutseliges Wesen sich viele Liebe gewann. Die Bewegungen des J. 1830 brachten ihn zu dem Entschlusse, seinen Neffen, den Prinzen Friedrich Miuise zum Mitregenten zu erklären und ein neues Ministerium anzunehmen. Mit der Verfassung vom 4. Sept. 1831 trat Sachsen in die Reihe der konstitutionellen Staaten ein. (S. Sachsen.) A. starb 6. Juni 1836 zu Pillnitz. Ihm folgte sein —2 Friedrich August II. A. war zweimal vermählt: erst mit der u Nanie Marie von Sardinien gest. 1782, dann mit Marie Theresie, der Tochter Kais er Leopolds II., die während der Huldigung — Leipzig 7. Nov. 1827 starb. Die erste Ehe war kinderlos, die Kinder der H. starben sehr jung.