Afterröste, f., frz. aire, f. de grillage pour la queue, engl. taibroasting-spot (Hüttenw.); das Rösten der Aftern (s. d.) geschieht entweder in freien Haufen oder auf Röststadeln, gewöhnlich mit stufförmigen Erzen zusammen. Neuerdings läßt man die beim Rösten entstehenden Gase aus mehreren an einander liegenden Stadeln in einen in der Mitte liegenden gemeinschaftlichen Kanal gehen, der mit einer Esse in Verbindung steht, um die schädlichen Gase in höhere Luftschichten zu bringen. Auf die schiefe Ebene à (Fig. 72) kommen zu unterst Holz und Kohks, auf welche dann das Röstgut, bis zu 1000 Centnern, in Haufen aufgeschichtet wird. Nachdem das durch die Roste b entzündete Brennmaterial abgebrannt ist, brennt der Schwefel im Röstgut von selbst fort, und ziehen dann die Gase durch die Löcher enach dem gemeinschaftlichen Kanal d, in welchem sich gewöhnlich noch etwas arsenige Säure