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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Alkaloid, n., frz. alcaloide, m., engl. alcaloide. Alhaloide oder organische Salzbasen werden eine Reihe organischerstickstoffhaltiger Verbindungen von mehr oder weniger entschieden basischem Charakter genannt, die sich wie die Alkalien mit Säuren zu Salzen verbinden können u. deren wässerige oder weingeistige Lösung rothe Lackmustinktur blau, Kurkumefarbstoffe braun etc. färben. Sehr viele Ate finden sich fertig gebildet in verschiedenen Pflanzen vor, einige auch im Thierkörper. Die meisten A.e des Pflanzenreichs gehören zu den narkotischen Substanzen, zum Theil mit mehr oder weniger stark giftigen Wirkungen. Einige sind flüssig u. flüchtig, wie Coniin u. Nicotin; andere fest und krystallinisch, nicht flüchtig, wie Strychnin, Morphium, Chinin, Narcotin, Bruein etc.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 76Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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