Amethyst, m., Amethystauarz, m., frz. améthyste, f., quarz-hyalin m. violeét, engl. amethyste (Min.), ein durch Mangan rosenroth od. violett gefärbter, mit streifigen Zeichnungen versehener Quarz od. Bergkrystall. Der A. kommt oft in Drusen eingewachsen vor u. findet sich in Deutschland an verschiedenen Orten, in Ungarn, Spanien, Ceylon u. Ostindien. Bei den Alten stand er im Ruf, gegen den Rausch zu schützen, und hieß deshalb πμεeros (ernüchternd), doch auch Hyazinth, während der jetzt Hyaschaft wurde er oft als Amulett getragen. Noch heut findet er als Schmuckstein zu Ringen etc. Verwendung, hat jedoch „nur geringen Werth. Häufiger wird er in der Mosaik verwendet, und man stellt ihn zu diesem Zweck auch künstlich dar durch folgenden Glasfluß: Der sog. orientalische A. ist eine violette Abänderung des Saphir od. Korund. Vgl. d. Art. Prasem. W7.