FeedAstfleck
AllerleiBau-Lexikon 1881

Astfleck, m. Bei Asten entstehen en Anstrich Flecke, weil meist das Astholz harziger ist als das übrige Holz. Es giebt verschiedene Anstriche zu Verdeckung derselben. 1. ½32 J. Naphtha, ein Theelöffel voll Mennige, ½0 1. Goldgrund, wie ihn die Lackirer anwenden, und 300 g. orangegelben Schellack vermengt man, setzt Alles an einen warmen Ort, schüttelt häufig um etc. — 2. Man mische pulverisirtes Bleiweiß od. Mennige in starken, flüssigen Leim u. streiche die Mischung warm auf. — 3. Ein gutes Mittel is auch das Ausbrennen, d. h. starkes Erhitzen der Aststellen durch Aufhalten heißer Eisenstücke; s. d. Art. Anstrich 52.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 172Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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