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PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Astloch, n., frz. trou où il y avait un noeud, engl. knot-hole. Astlöcher entstehen an lebenden Bäumen, wo die Schnitt- oder Bruchfläche abgenommener Aste nicht geglättet wird; das Regenwasser läuft nicht ab, sondern dringt in den Stamm ein, was nach kurzer Zeit das Faulen des Kernes bis hinunter zur Wurzel nach sich zieht. Das beste Mittel zu Verhütung dieses Übelstandes ist Glätten der Schnittflächen, Bestreichen mit einer harzigen Substanz od. Aufheften von Blechdeckeln.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 174Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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