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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Astragal, m., vom lat. astragalus, frz. baguette, f., astragale, m., engl. astragal, ring, cincture, ital. tondino, Halsring, Rinken, m., Ringlein, Reif, Stäblein, auch Fig. 267. Ast Saum und Anhang größerer Halsgliedern der Säulen, überhaupt als Abschließung über einem Ablauf, sehr häufig sich angewendet findet; s. Fig. 267. Aslralit, m., ein dem Aventurin (s. d. Art.) ähnlicher Glasfluß, welcher im auffallenden Licht einen prächtigen Schimmer von Dunkelroth u. Bläulich zeigt. Nach Pettenkofer kann man A. darstellen, wenn in einem hessischen Tiegel zusammengeschmolzen werden: 110—120 Th. Bleioxyd, 80 Th. feiner weißer Sand, 72 Th. Soda, 24 26 Th. Kupferhammerschlag, 18 Th. Borax (wasserfrei) u. 1—2 Th. Eisenhammerschlag.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 174Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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