Beschlag, m., 1. franz. armature, f., engl. aiuch Armirung, Armatur genannt, s. v. w. Bes ). Selten nennt man in der Praxis ein einze chlägestück einen B., wohl aber versteht man un zie Beschläge eines Gegenstandes in ihrer Ge — 2. Beschlag in chemischem Sinn, frz. ektlores, lennt man die krystallinischen Ueberzüge, welche euchten Steinen, Mauern etc. entstehen, wenn d kann. An Backsteinen zeigt sich oft B., krystallisirendem Bittersalz(schwefel-Mauern zeigt sich als B. salpeter-Mauersalpeter. B. auf der Kohle Metalloxyde mit derLöthrohrflamme und sich an den kälteren Theilen der Vgl. auch Art. Mauerfraß, Moder, eines Gefäßes, frz. Iut infusible, Schmelzüberzug, Email, auch provisori-Gefäße u. Oefen, um sie vor zu starker Feuers zu schützen; ein solcher B. für zwei Theilen Ziegelmehl oder Lehm, Wasser; für Glas aus Lehm, Sand geschlämmter Kreide u. Thon, oder auch Ziegelmehl, Hammerschlag, Kochsalz, Kälberhären u. Ochsenrer Putz eines Blechofens; man kann sich dazu des unter 3 genannten Rezepts zu einem B. für Eisen bedienen. — 5. Auch die feuerfesten Anstriche auf Holz nennt man B.; s. d. Art. Anstrich B. I. S. 125.— 6. B., frz. dépõt m. de roséëe, engl. moisture, nennt man auch den Niederschlag von Wasser auf kalten Gefäßen.