Bergkalk, Kohlenkalkstein (Enkriniten- und Entrochitenkalk), m. Reiner kohlensaurer Kalk, theils auch Bittererde, Eisen oder Bitumen enthaltend. Bruch splitterig; selten unvollkommen krystallinisch-körniges Gefüge. Grau, ins Weiße u. Gelbe, selten ins Schwärzliche ziehend. Das Gestein ist sehr regellos geschichtet und setzt in vielen Gegenden Englands, wo es bedeutende Festigkeit erreicht, seltsam gestaltete Bergpartien zusammen; dieser Umstand veranlaßte die Benennung „Bergkalk“. In Deutschland findet man diese Felsart weniger verbreitet; s.auch d. Art. Kalkgesteine. WV.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 345Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei