Braunkalk, m., frz. chaux f. carbonatée ferromagnésifèreé, engl. bitter-spar, brown-spar, eine Art des Bitterkalks; die Krystalle sind wie bei den anderen Bitterkalkgattungen; neben den Krystallen sind ihm häufig nieren- und staudenförmige Gestaltungen eigen, doch erscheint er auch zellig u. in derben Massen. Das Gefüge ist blätterig, ins Faserige übergehend, der Bruch feinsplitterig ins Unebene, perlmutterglänzend. Der B. wird beim Schmelzen gewisser Erze zugesetzt, um selbige leichtflüssiger zu machen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 469Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei