Bergkübel, m., Fördergefäß (vgl. Berghaspel), meist in Form eines Pfostenkastens mit beweglichem eisernen Bügel. Es giebt 1—3-männische, je nach der Anzahl Menschenkräfte, die zum Aufwinden nöthig ist. 300 Kübel werden auf ein Treiben gerechnet. Vergkupfer, n., s. v. w. gediegenes Kupfer.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 345Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei