Bienen, f. pl. 1. Bei den Griechen und Römern galten sie als Bereiterinnen des Honigs, dieser Nahrung der Götter und Menschen im Alter der Unschuld, und weil sie „Sinn für Wohllaut, Abscheu vor allem Unreinen haben, sowie wegen ihrer sonstigen Eigenschaften, als Sinnbild der Segensfülle, des stillen Fleißes, der Ordnung, Weisheit, Unschuld, Gerechtigkeit, des Strebens nach Hohem u. Reinem etc., als Bild der Seelen, die auf der Erde blos flüchtig weilen und dann in ihre göttliche Heimat zurückkehren, als Muster weiser bürgerlicher Ordnung u. Vaterlandsliebe, als Vorbild für den Kampf der Seele gegen das Böse; die Priesterinnen der Demeter hießen Bienen. Patron der Bienenzucht war Aristäus. Bei den Römern galten sie als Vorzeichen des Unglücks, bei den Christen als Symbol des Fleißes. S. M. M. a. W.