Bleichhaus, n., auf größeren Bleichen (s. d.) die Wohnung des Bleichaufsehers oder Pachters, welche auch noch Raum zur Unterbringung der Geräthschaften, Stellung einiger Mandeln (oder Rollen) darbietet. Außerdem muß noch ein Kessel mit dazugehöriger Feuerung zur Bereitung des Laugenwassers da sein. Bei Fabrikbleichplätzen ist zumeist noch ein besonderer hoher hölzerner Anbau vorhanden, worin die ganzen Zeuge zum Trocknen bei ungünstiger Witterung aufgehangen werden können.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 409Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei