Büffet, n., frz. buffet, m., dressoir, m.engl. board, sidé-board, dumb-waiter, ital. credenza, Abschenke, Anrichte, I. Ralen od. auch eigener abgesonderter Raum in Speisesälen zum V e der Speisen, Kredenzen der Getränke zre. — 2. Besonderes Zimmerchen neben dem Speisesäl, mit demselben durch ein breites Fenster verbun-⸗ den, womöglich zwischen Küche u. Speisesäl zu legen und mit einem Anrichtetisch (ovgl. d. Art. Anrichte) zu versehen. — 3. Schrank zu Aufbewahrung von Trink- und Speisegeräth, zugleich als Vorschneidetisch u. als Regal zu zierlicher u. netter Aufstellung von Speisen u. Geräthen dienend, in Speisesälen das wichtigste Möbel. Breite des Vorschneidetisches mindestens 14½ m., Tiefe 8090 em. Die Konsolen und Regale für die Gefäße dürfen nicht zu niedrig beginnen, damit der Vorschneidende nicht durch sie in seiner Arbeit behindert werde, u. müssen nach der Höhe der darauf zu stellenden Gefäße bemessen werden; Spiegelflächen können die Wirkung der Prunkgefäße bedeutend steigern; s. übr. Speisesäl. — 4. In Tanzsälen, Kaffeehäusern, Schenkstuben, Wartesälen etc. der entweder blos als Ladentisch oder als gesondertes Kabinet mit breiten Fenstern nach dem Hauptraum eingerichtete Verkaufsort für Speisen u. Getränke; bei größeren Etablissements ist es am besten, diese beiden Gattungen zu trennen. Bierbüffets versieht man womöglich mit einem Aufzug aus dem Keller, Speisebüffets mit direktem Fenster nach der Küche.