Arsenwasserstoff, s. unter Arsen (Verbinungen). rsinoê hieß die Hauptstadt der ägypt. Provinz Fayüm, welche jetzt Medinet-el-Fayüm genannt wird, d. h. »die Stadt des Fayüm ». Vor der ptolemäischen Zeit führte die Stadt den Namen Krotodilopolis, von den heiligen Krokodilen, die da-I1 erhalten wurden. Sie lag am jenseitigen Ufer es berühmten Sees Möris, zu welchem man zunächst beim Eintritt in diefe westlich sch Anende Oase vom Nilthale her gelangte. Die künstlche Herstellung des Sees in der 12. Manethonischen Dynastie (etwa 2300 v. Chr.) fällt ohne Zweifel zusammen mit der Gründung der Stadt. Aus dieser Zeit hat sich noch ein merkwürdiges obeliskenartiges Monument mit den Namensschildern des Königs Usurtesen I. in der Nähe des heutigen Dorfs Begig erhalten. Nach A. wurde in griech. Zeit der arsinditische Nomos benannt, der später in zwei Nomoi, einen vordern und einen hintern, geteilt ward. Stephanus Byzantinus führt elf Städte des Namens A. auf, von denen mehrere am Ufer des Roten Meers lagen und hier für die Schiffahrt von Bedeutung waren.