Asyndétön (grch., unverbunden) nennt man in der Grammatik und Rhetorik eine Ausdrucksweise, bei der die Sätze oder Satzteile ohne Bindewörter nebeneinander gestellt werden. Am Demoshe geschieht dies bei Aufzählungen, z. B.: Demosthenes, Aschines, Lysias waren große Redner.» Als rhetorische Figur kommt das A. namentlich in schneller, bewegter, leidenschaftlicher Rede vor; ein bekanntes ich kam, sah, siegte). Den Gegensatz bildet das ol syndeton (. d.). syr, Landschaft in Westarabien, s. Asir.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 111Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei