Baikal-Kosaken, aym 50 Sabaikal-Kosaken, heißen die — vom Baikalsee in Ostsibirien deren der chines. Grenze angesiedelten Kosaken, eren Nakasni-Ataman in Tschita im Jablonowoigebirge an der großen, vom Amur zum Baikalsee und nach Irkutsk führenden Straße seinen Sitz hat. Das Baikal-Kosakenheer stellt im Frieden 1 berittenes Regiment zu 6 Sotnien, 2 Fußbataillone Hatertea d. h. Schützen, genannt) und 2 reitende atterien zu je 4 Geschützen, im Kriege drei berittene Regimenter, 6 Aonen auf und 2 reitende Batterien zu je 6 Geschützen auf. Die B. versehen im Frieden den Sicherheitsdienst längs der chines. Grenze von der Mündung der Schilka in den Amur bis zum westl. Ende des Baikalsees, wo das Heer der sbir. Kosaken seine äußersten Posten unterhält; insbesondere ist schin der Schutz der reichen Erzruben von Nertschinsk und die Bewachung der Peung Karawanenstraße übertragen, welche von eking über Kalgang durch die Mongolenwüste und bei Kiachta auf russ. Gebiet führt. Der eigentliche Grenzkordon besteht aus einem System befestigter Dörfer, von denen die größern einen meist nach dem Polygonalsystem befestigten Waffenplatz, Krepost genannt, bes en. Zwischen diesen festen Posten liegen kleinere Werke, meist vierseitige Schanzen, und wischen den letztern wird die Verbindung durch sog. Pikets aufrecht erhalten. Diese Pikets, auch Karaul dete Be haben teils ständige, in der Nähe angesieelte Henng oder werden durch Wachtmannschaften besetzt. Die Dörfer sind in der äußern Umfassung durch Spanische Reiter gegen Überfälle einigermaßen gesichert. In der Nähe jedes Dorfs (Stanize) jeder Schanze und jedes Pikets befindet sich eine Wischla d. i. eine aus drei pyramidenförmig usammen esteckten Baumstämmen mit darauf be-Iutn prossenständer bestehende Beobachtungs ation, auf welcher ein Wis angebracht ist. Während des Tags ist jede Wischka A mit einem uher Aotel besetzt, welcher bei Annäherung feindlicher Abteilungen oder bei dem Uberschreiten der Grenze durch *5 lüchtlinge das Fanal entzündet und dadurch die Besatzung der nã sten osten alarmiert. Außerdem wird täglich früh am Morgen die ber e Grenze beritten, um Spuren eines während er Nacht erfolgten übertritts zu ermitteln und die chines. Grenzbehörden gegebenen Falls von demem Grenzposten der B. gegenüber befindet sich ein chines. ne osten.