Bakhuyzen, niederländ. Maler, s. Backaköny-Bel (d. i. Bakony-Inneres), ungar. Dorf im paufc des Bakonyerwaldes, in der veßprimer Gespanschaft, am Fuße des Somhegy, des höchsten Punktes im Bakonyerwalde (800 mj, zählt 1600 E. und ist bekannt durch seine Benediktinerabtei von St. Moritz, die zu den ältesten Klöstern Ungarns (gestiftet von König Stephan dem Heiligen im J. 1030) gehört und schon im 11. Jahrh. sowohl durch ihren ausgedehnten Grundbesitz, durch die vorzügliche Bewirtschaftung desselben als auch durch die dortige Klosterschule berühmt war.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 386Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei