Banäna-Inseln, eine kleine zur Krone England gehörige Inselgruppe an der Sierra Leone-Küste Westafritas in 8 8 nördl. Br., beim Kap Shilling; die größte, Bananas, mißt 7 und 1,5 Im. Die B. sind höchst fruchtbar; das Klima ist ein sehr gesundes, sodaß sie für die etwa 50 kmeentfernte Sierra Leone-Kolonie das Sanitarium bilden. Banãnen unpf in den Tropengegenden die Früchte der Pisangpflanze, Musa paradisiaca L., welche eins der hauptsächlichsten Nahrungsmittel der Tropenbewohner bilden. Diese ihrer Form nach .— Pflaumen ähnlichen, jedoch größern Früchte haben ein angenehm rob wehlkeiches Fleisch und gewähren sowohl roh als geröstet oder in Butter gebraten eine nahrhafte, gefunde und wohlschmeckende Speise. (S. Musa.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 421Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei