FeedBande noire
Handwerk & GewerbeBrockhaus 1882

Bande noire, d. i. schwarze Bande, nannte man in der ersten Französischen Revolution Gesellschaften von Kapitalisten und Bauunternehmern, welche die als Nationaleigentum in Beschlag genommenen eistlichen Güter, die Besitzungen der Emigrierten Hu die durch Aufhebun der Fideikommisse und ajorate zum Verkauf etellten Gebäude an sich brachten. Jenen schimpfli en Namen empfingen dieselben, weil sie gewöhnlich die alten, oft historisch merkwürdigen Baulichkeiten ohne alle Rücksicht auf Kunstwert und Geschichte abbrechen ließen, um die Materialien sowie den Grund und Boden in kleinern Abteilungen wieder zu verkaufen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 425Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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