Banks (Edward), Syndikus der Freien und Hansestadt Hamburg, geb. daselbst 28. Febr. 1796, machte 1813—15 die Befreiungskriege gegen Frankreich unter den hanseatischen Truppen mit, studierte dann die Rechts⸗ und Staatswissenschaften in Göttingen, Berlin und Jena und praktizierte in Hamburg als Advokat, bis er 1821 zum Amts⸗ und Gerichtsaktuar in Ritzebüttel ernannt wurde. Als Staatssekretär 1826 wiederum nach Hamburg versetzt, ward er 1837 zum Syndikus erwählt. In diesem Amte machte er sich vorzüglich auf dem Gebiete der Handelspolitik, des Post⸗ und Eisenbahnwesens, sowie durch Förderung der Sielbauten und Wasserleitungsanlagen verdient. Er übernahm 1847 die Leitung der auswärtigen Angelegenheiten Hamburgs, ging noch in ardhen Jahre als Bundestagsgesandter der Freien Städte nach Frankfurt und ward 1848 Bundesgesandter in London. Nachdem er im Spätherbst 1848 in gleicher Eigenschaft in Kopenhagen gewesen, wirkte er hierauf als Bevollmächtigter Hamburgs in Frankfurt fort und vertrat seine Vaterstadt im Verwaltungsrate und im Fürstenkollegium zu Berlin, sowie im Erfurter Parlament und bei den Dresdener Konferenzen. Nach Herstellung der Bundesversammlung nahm er in dieser seinen Sitz wieder ein. Doch starb er schon 17. Dez. 1851 zu Veytaur bei Vevey am Genfersee. Sein Sohn, Edward Bartels B., geb. 1. Jan. 1836 in Hamburg, Rechtsanwalt daselbst, war 1871 — 74 als Vertreter des zweiten hamburger Wahlkreises Mitglied des Deutschen Reichstags, wo er der rs (Oir Joseph angehörte.