FeedBartenland
ErdkundeBrockhaus 1882

Bartenland oder Barterland (Barthonia im Mittelalter) heißt ein Teil der Provinz Ostpreußen, und umfaßt die heutigen Kreise Rastenburg, Friedland und aubsch des 00, utungens Königsberg, eine Landschaft im SO. Natangens, von welchem es die Alle trennte, im N. bis an den Preel, im O. bis an die Angerap, im S. unterhalb Rastenburgs an Galindien grenzend. Dies artenland zerfiel in das eigentliche Barten und in Plica-Barten, später en in und Klein-Barten b nannt. Am wichtigsten ist in dieser Landschaft die Gegend, wo der Guber in die Alle fließt und früher wei Burgen lagen: Waistote-Pil, „die Burg des orgesetzten der ganzen mt. Altein „und Wallewona, später Wisenburg genannt. Alte Urkunden erwähnen eines heiligen Waldes unfern von Schippenbeil, ohne Zweifel südlich von der Stadt im Gute Prantlak, jetzt Burgwald genannt, der eine vom Guber gebildete Hal Am ausmacht, auf der wohl Wallewona stand. An diesem Walde liegt eine zweite aufgeschüttete steile Anhöhe, wo Waistote-Pil ge⸗ + aben mag. Die adenseitd waren bis zu nfang des 13. Jahrh. Heiden; seitdem wurden sie vom Deutschorden unterworfen und damit allmählich dem Christentum gewonnen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 509Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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