FeedBaumann (Alexander)
BaukunstBrockhaus 1882

Baumann (Alexander), österr. Dialektdichter und Liederkomponist, geb. 7. Febr. 1814 zu Wien, tudierte daselbst, trat dann in den österr. Staatsienst, ward 1856 Archivoffizial des Reichsrats und tarb 26. Dez. 1857. 1 heraus: Beiträge für as deutsche Theater» (Wien 1849), «Singspiele aus den österr. Bergen»(Wien 1850), darunter das beliebte Versprechen hinterm Herdo „und die dia⸗ (in 8 Heften) und Aus der Heimat. Lieder und Ge905. in der österr. Mundarte (Berl. 1857). aumanns Übergangskalksteine des Unterharzes, im braunschw. Fürstentum Blankenburg, am linken Ufer der Bode, S km südöstlich von Blankenburg, in der Nähe des Dorfes Rübeland. Sie besteht aus sechs Haupt- und mehrern kleinen Abteilungen, die eine Länge von 250 m haben und überall mit Tropfstein oder Stalaktiten überzogen sind. Der Eingang liegt 42 meüber der Sohle des Bodethals. In allen Höhlen, namentlich aber in der dritten Siu et man von Klachdere gebildete Figuren und Höhle so mann Baumann haben, welcher sie in der Absicht, Erze darin finden, 1672 zuerst befuhr und, da er zwei Tage suchen mußte, um fruher u bald darauf starb. rüher unter dem Namen Baumannsholl bekannt und findet sich bereits von Thallius erwähnt und 1654 in Merians CTopographie von Braunschweig-Lüneburg » beschrieben. Etwa 2 km davon entfernt, am rechten Bode-Ufer, befindet sich die Bielshöhle (s. d.). Vgl. — „Beiträge zur Kenntnis des Harzes » (Aschers 1857); Leibrock, Die B.» (Blankenb. 1863).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 582Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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