Benary (Franz Ferd.), Orientalist und Vonn, eb. 22. März 1805 zu Kassel, studierte zu Bonn, Hale und Berlin 1824 —29 Theologie und Philosophie und orient. Sprachen und habilitierte sich 1829 an der berliner Universität, wo er das altind. Kunstgedicht Nalodayap 6 erl. 1830) herausgab; 1831 ward er zum außerord. Echyirr a in der theol. Fakultät ernannt. Auf seine chrift De Hebraeorum leviratu (Berl. 1835) erhielt B. in Halle die theol. Doktorwürde. Biblische Litteratur und Exegese, semit. Sprachen und Paläographie bildeten den Gegenstand seiner Vorlesungen sowie vieler Kritiks enthalten sind. Er starb 7. Febr. 1880 27 zu Göttingen und Halle der Philologie, seit 18²⁷ behufs sprachverglei Forschungen zu Berlin dem Sanskrit. Als Ergebnisse seiner Studien veröffentlichte er das Werk Röm. Lautlehres (Bd. 1, Berl. 1837), sowie viele kleinere Schriften und Aufsäte in Han Seit 1831 war er Prosessor am Köllnischen Gymnasium in Berlin und ielt als Privatdocent an der dortigen Universität rlesungen über griech. und röm. Litteratur Eime aber Sanskrit Durch seine im demokratischen Sinne sich äußernde Wirksamkeit auf polit. Gebiete, welche er namentlich im Sommer 1848 bethätigte, zog sich B. manche Anfeindungen Er starb 5. Dez. 1860.