Beta, von Linné benannte Pflanzengattung aus der Familie der Chenopodiaceen, besteht aus weijährigen und perennierenden Kräutern mit ein-W wechselständigen, etwas dicken Blättern und unscheinbaren, grünlichen, in eine beblätterte, 21 Des artige Rispe gestellten Blüten, welche von drei De blättern gestützt, mit halb oberständigem, fünfteiligem hen iind in Staubgefäßen und zwei Griffeln versehen sind und eine kleine, einsamige, lederartige, von dem verhärteten Perigon umschlossene cht hervorbringen. Die wichtigste Art dieser attung ist B. vulgaris L., deren zahlreiche, durch die Kultur hervorgebrachte Abarten unter verschiedenen Namen, Beta, Mangold, Runkelrübe, Rote Rübe u. s. w. bekannt sind. ½ halten die am Ufer des Adriatischen Meers, der Nord⸗ und deser wachsende B. maritima L. für die Stammart dieser wichtigen Kulturpflanze; doch unterscheidet sich die enannte Strandpflanze außer ihrer schmächtigen 50 Wurzel und ihren kleinen Blättern au urch den Umstand, da * eine perennierende Pflanze ist, während alle Varietäten der B. vulgaris im zweiten Lebensjahre nach der Fruktifikation absterben. Die verschiedenen, einander zum Teil sehr wenig onptre barten der B. vulgaris lassen sich in zwei Hauptvarietäten zusammenfassen, welche manche Botaniker als eigene Arten betrachten, nämlich: 1) B. vulgaris var. Cicla (B. Cicla L.), mit melches der Wurzel, aber veredeltem Blattwerk, welches den allein genießbaren Teil der Pflanze bildet, und 2) B. vulgaris var. rapacea, mit fleischig-saftiger, dicker, veredelter Wurzel und wertlosem, höchstens als Viehfutter benutzbarem Blattwerk. Zur Varietät 1 gehören die unter dem Namen Bei kohl, Römischer Kohl, Bete und Mangold bekannten Gemüsearten, deren dicke Blattstiele und Blattrippen, n. Man wie Spargel zubereitet und tben um werden. Man baut Sorten mit weißen, gelben und roten Blattstielen und Ripen. Letztere zwei werden auch zur Zierde als Blattdekorationspflanzen in Gärten tuntelt Zur Varietät 2 gehören die gemeine Runkelrübe, die Zuckerrübe und die Rote Rübe. Erstere wei Abarten werden in zahllosen Rassen von versn Kulturwert Lien⸗ die erstere vorherrend als Viehfutter, die zweite zur Gewinnung des Rübenzuckers. Die durch ihr zartes Fleisch, ihre dünne Schale und ihren purpurroten Saft ausezeichnete Rote Rübe, in manchen Gegenden auch 9 ete genannt, wird vorzugsweise als Salatpflanze kultiviert. Es gibt davon auch eine gelbe Abart. Die gemeine Runkelrübe dient, in würfelige Stückchen geschnitten, an der Luft oder auf dem Ofen getrocknet und sodann wie Kaffeebohnen gebrannt, als Kaffeesurrogat.