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ErdkundeBrockhaus 1882

Biella, Stadt und Distriktshauptort in der ital. Provin Rovara, Compartimento Piemont, ist amphitheatralisch am Abhange eines Hügels und an den Flüssen Cervo und Aurena gelegen, steht durch eine Zweigbahn nach Santhia mit dem oberital. Eisenbahnnetz in Ver indung, ist der Sitz eines Bischofs, hat zehn Kirchen (darunter eine schöne Kat edrale mit Gemälden von Ca liari), ein Gymnasium, ein Seminar, eine technif e Schule, eine große Anzahl von Manufakturen in Tüchern, Leinwand, betreibt lebhaften Handel mit Seide, 7 nien und Wein und zählt (1881) 14717 C. In der Nähe liegen viele Ortschaften, welche an dem industriellen Treiben Anteil nehmen und Fabriken besitzen, wie Pollona „Sordevalo, Occhiepo u. s. w.; Akm nordwestlich liegt das Dorf Oropa in 1250m Höhe, berühmt durch die Wallfahrtskirche Madonna el Monte, in welcher alle hundert Jahre ein achttägiges Fest begangen wird Kabest 1825). ahle (. B. A eine in der Nähe der Baumannsöhle (s. d.) im Unterharze, am rechten Ufer der zode im braunschweig. Kreise Blankenburg, in einem Berge, der Bielstein genannt, befindliche merkwürdige Höhle, die 1762 entdeckt und 1788 von einem gewissen Becker zum bequemen Besuche eingerichtet wurde. Sie hat eine Gesamtlänge von 210 m. Ihr Eingang liegt 33 m über der Sohle des Flusses. Sie zerfällt in 11 Hauptabteilungen. Unter den verschiedenen und eingebilden ind das Orgelwerk in der achten und as wellenförmige eer in der neunten Dache die bemerkenswertesten. Über und neben der Decke der vierten, fünften und sechsten Höhlenabteilung streicht noch eine Höhle weg, zu der man von der fdem 5 aus am bequemsten gelangen kann. Auf dem Bielstein so ehemals der Götze Biel (s. d.) verehrt worden sein, dessen Bild angeblich Bonifacius zerstört hat.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 24Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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