Capo d'Istria, Hauptort der gleichnamigen auf einem & Trieit in einer tiefen Bucht dur 4 Stagnone) des Triester Meerbusens und ist durch einen langen, ziemlich breiten Steindamm mit dem Festlande verbunden. Sein Trinkwasser erhält es von alters her teils durch eine unter den Lagunen geführte Röhrenleitung, teils aus Cisternen. Die Ansicht der Stadt mit ihren engen Gassen, alten Mauern und Gebäuden ist eine düstere. Die Piazza, nach dem Muster des Markusplatzes in Venedig aufgeführt, enthält die interessantesten Gebäude der Stadt: den Dom, dessen nördl. Vorderseite zum rößten Teil aus Marmorgrabsteinen eines Prieers der Cybele bestehen soll, mit got. und lombard. ormen; das Rathaus mit seinen maurischen Fatr d ehemals Sitz des Großen Rats; die äste des ehemaligen Gouverneurs der Provinz, des Podesta und des Kapitäns. Von den neun Klöstern, welche die Stadt hatte, ** noch zwei (die Franziskaner und Kapuziner), in deren er der sowie in der Domkirche sich wertvolle Bilder der beiden Carpaccio befinden, die hier geboren waren. C. —⁷ (1880) 8646, als Gemeinde 10834 E., die Industrie in Leder und Seife, Schi alz. Weim um Nastenschiahrt und Handel mit Seesalz, Wein und Ol treiben. Der Ursprung der Stadt reicht in das Saue Altertum hinauf und wird, wie die meisten rte an der istrischen und dalmat. Küste, mit der Argonautenfahrt in Beziehung ½½ C. ist wahrscheinlich das Caprae des Plinius. Als die Stadt nach der Zerstörung durch die Hunnen wieder aufgebaut wurde, erhielt sie den Namen Justinopolis. Unter den Patriarchen von Aquileja als Markgrafen von Istrien begann 4* Blütezeit. Sie wurde Hauptstadt von Istrien, daher ihr jetziger Name. Im 13. aist machte sich C. unabhängig und bildete einen Freistaat, aber nur um bald der schlauen Politik Venedigs zu verfallen. Mit diesem kam es 1797 (bleibend 1814) an Grah), .