Bisamochse oder Moschusochse (Oribos moschatus), eine kleine durch verschiedene Charaktere den Schafen herdenn Ochsenart des hohen amerik. Nordens, die herdenweise in den nördlich von Canada gelegenen Polargegenden über dem 60. Grade vorkommt und be. Die Be auch im östl. Grönland angetroffen wurde. Die Beine sind sehr niedrig und 10 bis zu den Klauen von dem sehr langen, dunkelbraunen Körperhaare umwallt, der Kopf groß und breit, die 8-förmig zuerst nach unten, dann nach vorn und oben gekrümmten spitzen Hörner oben über der Stirn mit einem dicken Wulste zusammengewachsen. Die Ohren sind sehr kurz, der S Imaf auf einen Stummel reduziert, die Schnauze schma und spitz und bis vorn auf den Nasenrücken behaart, die Backenzähne schmal und denen der Schafe ähnlich. Die Stiere erreichen m Länge und ein Gewicht von 7 Ctrn. Die B. leben in Herden, sind laf. scheu und flüchtig, sobald sie eine Gefahr sehen, lassen sich aber dur Schießen und selbst das Fallen ihrer Gefährten nicht beirren, sobald der Jäger verborgen bleibt. Das Fleisch der Stiere riecht stark und widerlich nach Moschus, weniger das der Kühe und Kälber. Man jagt sie des Fleisches und des Felles wegen. Während der Eiszeit war der B. über einen großen Teil des nördl. Europa, in Frankreich bis zum Fuße der Pyrenäen verbreitet, und seine Reste werden in den Höhlen und Schwemmgebilden des Diluviums gefunden. ö