Bistritz am Hostein, Städtchen mit (1880) 2843 E. slaw. Kaurss (Hannaken), im östl. Teile von Mähren, Bezirkshauptmannschaft Beraaidich Sitz eines Bezirtsgerichts. Auf dem Berggipfel Hostein, südlich vom Orte (748 m hoch), der eine der Dirutnnt Rundsichten im Lande gewährt, ist eine berühmte Wallfahrtskirche. Im J. 1030 kommt der Berg unter dem Namen Mons Gostinie vor. Eine vorübergehende Berühmtheit hat B. durch die (gefälschte) Königinhofer Handschrift erlangt, welche den Sieg der mährischen Kampfhelden über die Tataren 1241 teils in die Gegend von Olmütz, teils auf den Hostein verlegt. maliger sachs. Distrikt im nordöstl. Siebenbürgen, seit 1876 mit dem benachbarten naßoder Distrikt um Bistritz-Naßoder Komitat vereinigt. Das Romitat hat einen Flächeninhalt von 4014 qkm mit einer Bevölkerung von (1880) 95017 Seelen, 60 Proz. Rumänen, 20 Proz. Sachsen, 10 Proz. Magyaren, der Rest Zigeuner und Juden. Die herrschenden Konfessionen sind die griechisch-katholische und die lutherische. —.—