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GeschichteBrockhaus 1882

Blochmann (Karl Justus namhafter Pädagog, geb. 19. Febr. 1786 zu Reichstädt bei Dippoldiswalde im Königreich Sachsen, besuchte das Gymnasium zu Bautzen, studierte 1805—9 zu Leipzig Theologie, wurde dann Lehrer an Pestalozzis Erziehungsanstalt zu Pwerdon in der Schweiz und 1819 Vizedirektor der Friedrich-Augustschule (Bürgerschule) zu Dresden. Im J. 1824 gründete er in Dresden eine eigene Lehr⸗ und Erziehungsanstalt, das „Blochmannsche Instituto, mit welchem 1828 das 1638 gegründete, aber nur für 18 Schüler bestimmte Vitzthumsche Geschlechtsgymnasium vereinigt wurde, worauf sich das Institut als Gymnasium und Realschule mit gemeinschaftlichem progymnasialen Unterbau kLonstituierte. Als Direktor dieser Anstalt, welcher die Rechte eines Gymnasiums verliehen wurden, wirkte B. bis 1851; ihm folgte sein Schwiegersohn Bezzenberger. B. starb 31. Mai 1855 zu Genf. Sein Institut wurde 1861 von dem Vitzthumschen Fonds angekauft und als „BVitzthumsches B. war als Pädagog mehr Praktiker als Theoretiker. Er brachte (hierin im Gegensatze zu Pestalozzi) in seiner zur Gelung wer eine positiv christliche Richtung zur Geltung, wendete seine besondere Aufmerksamkeit der physischen Entwickelung zu und berücksichtigte die Realfächer in umfassenderer Weise auch im Unterrichte der Gymnasialklassen. Zum hundertjährigen Geburtsfeste Pestalozzis verfaßte er eine Schrift über diesen (Lpz. 1846). lock heißt an Bord der Kloben eines Flaschenzugs (seemännisch Gian oder Talje, je nach der Rollenzahl und kollektiv Takel genannt). Die Rollen bezeichnet man mit dem Worte 4 Scheiben» und unterscheidet danach, ein-bis vierscheibige Blöcke.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 177Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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