FeedBodfeld
GeschichteBrockhaus 1882

Bodfeld, Jagdschloß der sächs. und fränk. Kaiser im Harz in der Nähe des Zusammenflusses der Kalten und Warmen Bode, unweit des linken Ufers dieses Flusses Ir. von Elbingerode, bei dem kleinen üttenwerke Königshof, auf der alten Straße von Wernigerode nach Nordhausen. Der etwa 110 qkm Ruuse zu gehörende Jagdbezirk wurde 1008 von aiser Heinrich II. an das Kloster Gandersheim übertragen; dieses belehnte damit die Grafen von Wernigerode, von denen B. 1420 an die Stolberger Grafen kam. Von letztern gelangte es an die Welfen. Zu B. verschied 5. Okt. 1056 Kaiser Heinrich III. in Gegenwart des Papstes Viktor II.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 235Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 4

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Geschichte 6