FeedBögh Veri
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Bögh Veri, beliebter dän. belletristischer Schriftsteller, geb. zu Kopenhagen 17. Jan. 1822, wandte sich nach einer sehr bewegten Mer, in der er sich nacheinander als Volksschullehrer, Küster, Schauspieler und Porträtmaler versucht hatte, der Dramatik zu und Akuns auf diesem Wege bald die Gunst des Publikums. Von den gegen 100 Theaterstücken, die in Dänemark und zum Teil auch in Schweden und Norwegen ei Aufführung kamen und als «„Dramatiske Arbeidero (7 Bde., 1858 —71) gesammelt —1+ sind besonders hervoruheben: «Huldrebakken» (1852), «Et enfoldigt Pigebörn (1853), «Kalifen paa Eventyro (1857), (1859). Seine Originalität ist nicht groß, er ist aber stark in dem 10. Klar ub sch. Couplet und Ron Charaktere sind klar und scharf gezeichnet. on seiner dichterischen Begabung zeugen auch die „Digter (1855; 4. Aufl. 1869), die von Witz und Humor sprudelnden (Hundrede Visery (1862; 3. Aufl. 1870) und «Tredive Viser til de Hundreder (1865). Von seinen durch dieselben Eigenschaften ausgezeichneten Prosaschriften sind zu erwähnen: „Syv Forelcsningers» (1860; 5. Aufl. 3. Aufl. 1877), Eventyry (1872), «Udvalgte Fortellingers (1876; 2. Aufl. 1877), Dit og Dat. euilletoneso (1860—77), Mester Oles Pradiken12. Aufl. 1876). In den J. 1855—60 war B irektor des Kasinotheaters in Kopenhagen; 1860 übernahm er die Redaction des Folkets Aviso, trat 1877 zur Redaction der Dagens Nyhederv über und ward 1881 zum Censor am Nationaltheater ernannt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 242Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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