Braunelle (Accentor modularis), ein vorzugsweise in Nadelholzwäldern vorkommender ingvogel von Sperlingsgröße. Die Gattung der Flüevögel, zu der er gehört, hat einen geraden, spitzen, scharfschneidigen, mittellangen Schnabel mit ritzenförmigen, von einer Haut bedeckten Nasenlöchern, starke Füße mit kurzen Zehen und krummen Nägeln, lockeres Gefieder und kurzen Schwanz. Die gewöhnliche B. ist bis zur Brust aschgrau, mehr weißlich an der Kehle, an den Seiten bräunlich mit dunklern Strichen, Brust und Bauch weißlich, Flügel und Schwanz braunschwarz, die Federn weiß und rostrot esäumt. Der Vogel nährt sich vorzugsweise von nsekten, kommt im ind aus dem Süden, nistet in Fichtenbüschen, baut ein kunstvolles Nest und brütet zweimal vier bis 5, blaugrüne Eier. In Gebirge wird die Art durch den Flüevogel (X. alpinus) vertreten, der größer ist und fast die Gestalt einer Lerche hat. Beide Arten sind verträglich und leicht im Bauer zu ziehen. Der Gesang ist unbedeutend. Braunfei. s. unter Braun.