Breton (Jules Adolphe), franz. Genre⸗ und Landschaftsmaler, geb. 1. Mai 1827 zu Courrières im Depart. Pas-de-Calais, Schüler von Devigne, lebt in seinem Geburtsort. Seine Darstellungen bewegen sich im Kreise des Volkslebens und haben meist die Formen seiner heimatlichen Natur, der ehemaligen Grafschaft Artois, zur Grundlage. Mit wenigen Ausnahmen, wie bie Aufrichtung eines großen Kruzifixr (1859) und die eine Scene des bretagn. Volkslebens darstellende Wallfahrt (1869), trägt die Mehrzahl seiner Bilder einen idyllischen ½½½½½ es sind besonders Scenen des Hirtenlebens, des bäuerlichen Lebens auf dem Felde; die anze Behandlungsweise ist realistisch, aber die Auffasung nicht ohne einen idealistischen Zug. Erwähnung verdienen namentlich die Bilder: Les glaneuses (1855), La bénédiction des blés (1857, jetzt im Luxembourg zu Paris), Le rappel des glaneuses (1859, jetzt im Museum von Lille), Les sarcleuses (1861, in der Sammlung der Gräfin Duchatel zu Paris), Le colza (1862), La fin de la journée (1865), Les travailleuses des champs (1868), Deux femmes près d'une fontaine (1872), La Saint-Jean, Bäuerinnen, die um ein Johannisfeuer tanzen (1875). Man hat von B. auch einen Band farbenreicher Gedichte: Les champs et la mer o (1875).