Brömsebro, Dorf und Schloß im schwed. Län Kalmar, auf der Grenze von Blekingen und Smäland, bekannt durch zwei Friedensschlüsse zwischen Schweden und Dänemark. Der erste unterdrückte Sept. 1541 durch die persönliche Zusammenkunft Gustav Wasas und Christians III. von Dänemark die erst beginnenden Feindseligkeiten, welche in Mißhelligkeiten der früher verbündeten Staaten nach dem Kriege gegen Lübeck (s. Wullenwever) ihren Ursprung schte d. Berühmter ist der zweite, 13. Aug. 1645. Er setzte dem kurzen Kriege ein Ziel, in den Schweden und Dänemark im Verlaufe des Dreißigjährigen Kriegs 1643 hineingerissen waren, und worin die schwed. Feldherren, trotz der habsburg. Feinde, unterstützt durch das Geld und die Schiffe der Holländer, die volle Oberhand behalten hatten. Schweden erlangte im Frieden uneingeschränkte Zollfreiheit im Sunde und den Belten, auch für die sinländ. und livländ., pommerschen und wismarschen Schiffe, und bekam die dän. Provinzen Jemtland, Herjedalen, die Inseln Gotland und Osel, so- wie Halland auf 30 Jahre. Auch das Herzogtum Bremen, das Graf Königsmark dem Sohne Christians IV. groverderWro⸗ blieb den Siegern.