Caldera, Hafenstadt in Atacama, der nördlichsten Provinz von Chile, 82 km westnordwestlich von Copiapo, zählt (1875) 3082 C. und wurde erst 1850 von nordamerik. Ingenieuren der Mexican and South American Company angelegt. Es ist Station der Dampfer uhrhafen fu Schiffahrtskompagnien und der Ausfuhrhafen für die bot hier und Silbererze der Provinz. Die Natur bot hier nur eine wohlgeschützte Meeresbucht, die man durch zwei Molen, an welcher Schiffe bis zu 2000 t landen und löschen können, zu einem bequemen Hafen gemacht +U Im übrigen ist die Stadt ein durchaus künst — rodukt, denn heiße moitloß ist, wie der größte Teil der Provinz, heiße trostlose 2 üste ohne Wasser und Vegetation. Das Wasser für die Bewohner wie für die Lokomotiven der Eisenbahn, welche den Hafenort mit Copiapo, Chafarcillo und den Silberminen von Tres-Puntas verbindet, wird durch Destillirapparate aus dem Meerwasser gewonnen. Feldbau ist unmöglich, nur etwas Gemüsebau kann getrieben werden. Die ganze Gegend ist überreich an Erzen und an Guano. ahlreiche Schmelzöfen, Schiffahrt und Handel Been 8es hauptsächlich die Einwohner. In Betreff des Schiffs⸗ und Handelsverkehrs steht C. außer Val-Conversations-Lexikon. 13. Aufl. III. araiso allen andern Häfen Chiles voran. Ausgehrt werden Kupfer⸗ und Silbererze; Der w rt Kohlen, Eisen, Ziegelsteine, Maschinen. Der Wert der Einfuhr belief sich 1876 auf 3208 732, der der Ausfuhr auf 15000 836 Mark.