Calorifikation (43), ärmeerzeugung. Calorimẽter nennt man solche physik. Apparate, welche 56. dienen, Wärmemengen zu bestimmen. Das C. ist nicht mit dem Thermometer zu verwechseln, mit Hilfe dessen die Erwärmungsgrade, Temperaturen oder Wärmehöhen der Körper emessen werden. Am Lhen, äpren kann man die emperaturen direkt ablesen, während aus den mit dem C. gemachten Beobachtungen die gesuchten Wärmemengen erst berechnet werden müssen. Um Wärmemengen bestimmen zu können, muß eine Einheit derselben festgesetzt werden, und die Physiker sind übereinge ommen, diejenige Wärmemenge als Einheit anzunehmen welche nötig ist, um die Temperatur von 1 Kg Wasser von 0 bis 1° C. zu erhöhen. Diese Wärmeeinheit heißt Calorie (Goße Calorie oder Kilo grammealorie); für Messungen im kleinen dient die kleine Calorie (Grammcalorie), bei welcher statt 1 kg nur 1g Wasser in Rechnung kommt. Zu jedem C. gehören auch Thermometer als richtige Bestandteile; ferner eine calorimetrische Flüssigkeit, welche in der Regel das Wasser ist, und welche in einem calometrischen, nöglichst dünnrandigen Gefäß enthalten ist; letzeres ist von der Umgebung durch schlechte Wärmeeiter Wärme-Isolatoren) geschieden. Je nach den herschiedenen Methoden der Calorimetrie, d. i. der Meßkunst, und je nach den verchiedenen Dweten der letztern sind auch die C. nders eingerichtet, sodaß es mehrere Arten von . gibt, welche bei der Bestimmung der üpeisder Zärme, der gebundenen oder latenten, d. i. der chmelzwärme, sowie der Verdunstungswärme, der t, sind unter K aufzusuchen. Berbindungs⸗, Verbrennungs⸗ und Lebenswärme s. unter Wärme) und bei der Messung der Wärmemengen während der Umwandlung der Kräfte (Energieformen), d. i. bei der Bestimmung des Wärme-Aquivalents zur Sprache und zur Anwendung kommen.