FeedCaprisikation
NaturlehreBrockhaus 1882

Caprisikation (lat. von caprificus, der wilde Drunnebduun künstliche Befruchtung ber Feigenäume durch Gallwespen. Saprifolium, Geißblatt, s. Lonicera. schweißähnlich riechende fette Säure, die neben ähnlichen Säuren, der apronsäure, der Carylsäure und der Buttersäure (s. d.) als lycerid (Glycerinather) in der Butter und andern benr 3 hauptsächlich im Kokosnußöl vorkommt, sich eim Altwerden des Käses bildet und besonders in den starkriechenden Sorten desselben, wie im Limburger Käse, vorfindet. Die C. kommt auch im Leberthran vor und erscheint im reinen Zustande als eine krystallinische Masse, die bei 30* chmilzt und bei ungefähr 270²siedet.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 931Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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